Ein kurzer Anriss zum Ort, Lage, was tut der Heimatverein, Mitglieder, Ziele des Vereins

Bösenreutiner Dorfkultur

Brunnen

Der Dorfbrunnen ist eine bleibende Erinnerung an die von 1818 bis 1972 dauernde Eigenständigkeit der Gemeinde Bösenreutin mit ihren Ortsteilen Egghalden, Hangnach, Tobel, Witzigmänn und Zeisertsweiler und heute Mittelpunkt des dörflichen Lebens.


Eremännle

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Maibaum

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Alte Schule

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750 Jahre Pfarrgemeinde

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KInderfest

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Der Dorfbrunnen von Bösenreutin

Ein Symbol für Gemeinschaft und Heimatpflege

Wer heute über den Dorfplatz in Bösenreutin schlendert, sieht weit mehr als nur Stein und Wasser. Der Dorfbrunnen ist das Ergebnis einer leidenschaftlichen Gemeinschaftsleistung und längst zum Herzstück des Ortes geworden.


Er steht sinnbildlich für das, was eine Dorfgemeinschaft erreichen kann, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung für ihre Heimat übernehmen.


Entstehungsgeschichte und Initiative

Die Initiative für den Bau des Dorfbrunnens entstand im Februar 1991 aus der Mitte der Dorfgemeinschaft.

Die „Maibäumler“ hatten die Idee, den Bereich rund um Kirche, Linde und Maibaum durch ein besonderes Gestaltungselement aufzuwerten. 1992 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem vier regionale Künstler ihre Entwürfe präsentierten.

Bei einer öffentlichen Vorstellung entschied sich die Bevölkerung schließlich mit deutlicher Mehrheit für den Entwurf der Steinmetz- und Bildhauermeisterin Elke Bader. Besonders überzeugte die sechseckige Form des Brunnens, die symbolisch für die sechs Ortsteile der damaligen Gemeinde steht.

Die Realisierung des Projekts im Jahr 1994 war eine finanzielle und organisatorische Kraftanstrengung. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 31.570 DM. Als gegen Ende der Bauphase Mittel fehlten, startete der eigens gegründete Verein für Heimatpflege und Förderung der Dorfkultur e.V. eine Sammelaktion, die innerhalb kürzester Zeit durch die hohe Spendenbereitschaft der Haushalte zum Erfolg führte. Viele Arbeiten, wie die Fundamente und die Installation der Leitungen, wurden zudem in Eigenleistung durch die Bürger erbracht.

Ein Brunnen mit Geschichte und Bedeutung

Der Brunnen verbindet hochwertige Materialien mit einer starken symbolischen Bedeutung.

Brunnen, Bösenreutin, Heimatverein, Auerbach, Skizze

Material

Gefertigt wurde der Brunnen aus grauem Sandstein (Pietra Serena) aus der Toskana. Für den Trog und den Säulensockel wurde die besonders harte und wasserfeste Sorte „Colombino“ verwendet.

Symbolik der Form

Das sechseckige Becken steht für die sechs Ortsteile: Bösenreutin – Hangnach – Witzigmänn – Egghalden – Zeisertsweiler – Tobel. Die Namen sind auf den Außenflächen des Brunnens eingemeißelt.

Historischer Bezug

Die Inschrift „1818–1972“ erinnert an die Zeit der politischen Selbstständigkeit der Gemeinde Bösenreutin.

Abmessungen und Technik

Mit einer Gesamthöhe von rund zwei Metern und einem Troggewicht von etwa zwei Tonnen steht der Brunnen stabil auf dem Dorfplatz. Der Trog wurde aus einem Stück gefertigt, um Undichtigkeiten zu vermeiden. Gespeist wird der Brunnen mit Trinkwasser, eine Zeitschaltuhr steuert den Betrieb von der Morgendämmerung bis zur Nachtruhe.

Die Chronik des Dorfbrunnens

Für alle, die tiefer in die Details, Planungsphasen und historischen Hintergründe eintauchen möchten, gibt es eine ausführliche „Chronik des Dorfbrunnens von Bösenreutin“. Das Werk wurde mit viel Liebe zum Detail von Elke Bader und Josef Bayer erstellt und als Heft 4 der Schriftenreihe des Vereins für Heimatpflege und Förderung der Dorfkultur Bösenreutin e.V. veröffentlicht.

Interessierte können diese ausführliche Dokumentation direkt über den Heimatverein beziehen.


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Das Eremännleloch im Bösenreutiner Tobel

Zwischen Zwergensage und historischem Rätsel

Tief im Bösenreutiner Tobel verbirgt sich ein Ort, um den sich seit Jahrhunderten Legenden ranken.

Heute ist die Höhle, die als „Eremännleloch“ bekannt ist, zwar eingestürzt, doch ihre Geschichte ist lebendiger denn je.

Eine Untersuchung von Dr. Alois Hölzler bringt Licht in das Dunkel zwischen Volksglauben und harter Geschichte.


Die Legende: Von hilfreichen Zwergen und Ziegenfüßen

Generationen von Kindern und Wanderern kannten die Sage der „Eremännle“:

  • Die Geister des Tobels: In der Höhle sollen kleine, scheue Wesen gelebt haben, die den Bauern der Umgebung wohlgesonnen waren.
  • Der Löffel-Tausch: Es hieß, die Zwerge liehen den Bauern silberne Löffel für festliche Essen. Als Gegenleistung erhielten sie oft Speisen.
  • Die Enttarnung: Die Neugier der Menschen wurde ihnen zum Verhängnis. Um zu sehen, wie die Füße der Wesen aussahen, streuten Bauern Asche vor den Höhleneingang.
    Als die Spuren Ziegenfüße offenbarten, verschwanden die Eremännle für immer.

Die historische Wahrheit: Ein Ort des Schicksals

Hinter der märchenhaften Fassade verbirgt sich eine weitaus greifbarere – und tragischere – Realität. Dr. Hölzler liefert eine wissenschaftliche Erklärung, die das „Eremännleloch“ als bedeutendes Sozialdenkmal einordnet:

Der Name leitet sich vermutlich nicht von „Ehre“, sondern vom schwäbischen Begriff „Ere“ ab, was eine ansteckende Krankheit (wie die Lepra) bezeichnete. Ein „Ereman“ war somit ein „kranker Mann“.



Im Mittelalter war das Eremännleloch kein Ort für Geister, sondern eine Isolierstation für Aussätzige. Menschen, die an Lepra erkrankten, wurden aus der Gesellschaft verstoßen und in den Tobel verbannt. Dort lebten sie als Einsiedler (Eremiten) in den Nagelfluhhöhlen.


Die „Gaben“, die in den Sagen erwähnt werden (wie das Brot auf der Türschwelle), waren in Wirklichkeit Almosen der Dorfbevölkerung für die Kranken.



Da das Eremännleloch 1945 einstürzte, lieferte die benachbarte Höhle, das Senneloch, die entscheidenden Beweise. Grabungen brachten erstaunliches zutage:

Keramik aus dem 14. & 15. Jahrhundert:
Glasierte Tonscherben belegen, dass hier Menschen lebten.

Rußgeschwärzte Decken:
Ein klarer Hinweis auf dauerhafte Feuerstellen und menschliche Behausung.

Knochenfunde:
Reste von Nutztieren zeigen, wie sich die Bewohner versorgten.


Das Sandsteinrelief im Besitz des Heimatvereins

Ein besonderes historisches Zeugnis, das heute vom Verein für Heimatpflege und Förderung der Dorfkultur e.V. Bösenreutin bewahrt wird, ist ein wertvolles Sandsteinrelief.

Im Zuge der Recherchen für die zweite Auflage seiner Abhandlung unternahm Dr. Alois Hölzler weitreichende Untersuchungen zur Geschichte dieses Objekts. Das Relief steht in engem Zusammenhang mit der lokalen Historie und der Bewahrung dörflicher Kulturwerte. Es dient heute als greifbares Bindeglied zur Vergangenheit der Region und ergänzt die dokumentarische Arbeit des Vereins um ein bedeutendes physisches Exponat.

Das Eremännleloch heute

Auch wenn der Eingang heute verschüttet ist (vermutlich infolge von Sprengübungen nach dem Zweiten Weltkrieg), bleibt der Ort ein Ziel für geschichtsbegeisterte Entdecker.

Wer tiefere Einblicke in die Quellen, die archäologischen Funde und die vollständige Herleitung der Geschichte sucht, kann dies detailliert nachlesen in:

Heft 1 der Schriftenreihe des Vereins für Heimatpflege und Förderung der Dorfkultur e.V. Bösenreutin mit dem Titel: „Das Eremännleloch im Bösenreutiner Tobel“**
Autor: Dr. Alois Hölzler, zu beziehen über direkt über den Heimatverein.



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Eremännle

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Maibaum

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Kinderfest

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Veranstaltungen im Bösenreutin

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